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23 | 02 | 2012
ATV Fernsehdiskussion
Wien Wahl 2010 - Aktuelles

ATV Fernsehdiskussion

In der ATV Diskussionsrunde mit den Spitzenkandidaten aller Parteien zur Wien Wahl, wurde eindrucksvoll eine neue Art der Diskussionsrunde präsentiert.

Die Spitzenkandidaten der Parteien, Michael Häupl (SPÖ), Heinz Christian Strache (FPÖ), sowie Christine Marek (ÖVP) und Maria Vassilakou (Die Grünen) trafen in der Wiener Stadthalle, begleitet von ihren Fans, aufeinander.

Jede der Parteien konnte 500 Anhänger mit in die Stadthalle nehmen, die dort auch für die entsprechende Stimmung sorgten. Diese Art der Diskussionsrunde verlief dann auch viel emotionaler und spannungsvoller als die gemütlichen Sitzrunden im staatlichen Fernsehen ohne Publikumsbeteiligung.

Und auch die Kandidaten gingen mehr aus sich heraus, wurden angriffiger und emotioneller, da Sie im direkten Kontakt mit ihren eigenen Anhängern aber auch den gegnerischen Anhängern standen.

Und dabei sah man sehr deutlich, welcher der Kandidaten sich wohl in seiner Haut und Rolle fühlte, wer authentisch „rüberkam“ und wer sich durch die Sendung quälte.

Michael Häupl

Michael Häupl, seit 16 Jahren Bürgermeister der SPÖ in Wien, war es sichtlich unangenehm, sich dieser Diskussionsrunde dem Publikum zu stellen. Häupl versuchte zwar, den unangenehmen Fragen auszuweichen, und so zu tun, als ob ihn dies alles nichts angehe. Aber es ist halt nicht so leicht sich einfach „abzuputzen“ und zu versuchen über den Dingen zu stehen. Die Themen der missglückten Integration und Zuwanderung, die Wirtschaftsskandale der SPÖ, der katastrophale Zustand an den Wiener Schulen, die steigende Kriminalität in Wien und die Untätigkeit dem gegenüber, all diese Themen brachten den Bürgermeister sichtlich in Bedrängnis.

Wenn er dann auch noch meint, Rechnungshofberichte zu der Misswirtschaft der SPÖ Stadtregierung, nicht ernst nehmen zu müssen, und sie wegdiskutieren zu können, wird dies nur noch von seiner lächerlichen Aussage übertroffen, die fehlenden Hausmeister seien Schuld, das es zu Integrationsproblemen in Wien gekommen ist.

Als hätte ein Hausmeister, der Stiegen wischt, Fenster putzt und Lampen wechselt, auch nur das Geringste mit Integrationslösungen zu tun. Also nur noch die ganz Dummen und Leichtgläubigen können nach dieser Diskussionsrunde an die SPÖ und deren Argumentation so wie politische Weichenstellungen durch die SPÖ glauben.

Christine Marek

Auch bei Christine Marek von der ÖVP sah man die fehlende Routine bei öffentlichen Auftritten an. Marek erscheint als Bürokratin sondergleichen. Bei allen ihren öffentlichen Auftritten zur Wien Wahl 2010, immer wieder die gleichen Phrasen, exakt die gleiche Wortwahl. Anscheinend eine Liste mit auswendig gelernten Sätzen von langsam fad werdenden Parolen, die auch in ihrer eigenen Argumentation sehr unglaubwürdig wirken. Es ist halt schwierig Konzernpolitik und Elitendünkel, der Bevölkerung schmackhaft zu machen. Sogar fast unmöglich, solche Standpunkte mit Worten so zu verdrehen, daß Sie wählbar werden. Man merkte ihr deutlich an, daß Sie Schwierigkeiten hatte ihr Elitedenken zu verbergen, und Sie nicht zu dem stand, was Sie sagte.

Man merkte eindeutig, daß sich die Vertreter der beiden großen Parteien Rot und Schwarz nicht mehr um die Anliegen der Bevölkerung kümmern  sondern, daß es ihnen nur noch um den eigenen Machterhalt und um das Mitregieren zum Eigennutz geht. Beide Häupl und Marek sind Parteisoldaten. Marek hätte auch an jede andere Stelle gesetzt werden können, wo Sie ihre Partei mitunter gebraucht hätte. Zufällig ist es Wien geworden, und Sie versucht halt das Beste daraus zu machen. Und in der ÖVP ist man draufgekommen, daß sich bereits die eigenen Wähler Richtung FPÖ umschauen. Und jetzt versucht die ÖVP die FPÖ Themen zu übernehmen und in schönere Worte zu verpacken.

Und Häupl als General unter den Parteisoldaten, wirkte völlig hilflos, als er nun selbst und ganz alleine an der Front dieser Diskussion stand, und sich aus dem Rathaus bewegen mußte, um sich dem Publikum und auch den anderen Spitzenkandidaten um das Amt des Wiener Bürgermeisters zu stellen.

 

Ganz anders dabei die Kandidaten der FPÖ Heinz Christian Strache und Maria Vassilakou von den Grünen. Bei beiden sah man einen deutlichen Unterschied im Vergleich zu Marek und Häupl.

Maria Vassilakou und Heinz Christian Strache waren überzeugend und authentisch bei dieser Veranstaltung. Bei beiden wußte man, sie meinen es auch so wie Sie es sagen, und Sie stehen zu dem was sie sagen. Bei Häupl und Marek, spürte man deutlich wie sie sich quälten, ihre Aussagen so zu verpacken, daß Sie dem Publikum glaubhaft erscheinen.

Allerdings haben Heinz Christian Strache und Maria Vassilakou, dermaßen unterschiedliche Positionen und Vorstellungen, daß Sie wahrscheinlich nie zu einer gemeinsamen Zusammenarbeit finden werden.

Maria Vassilakou

Maria Vassilakou vertritt mit ihrer grünen linkslinken Ideologie, Standpunkte die einfach nicht realistisch sind, nicht einmal utopisch, sondern nur weltfremd. Aber man sieht, Sie glaubt wirklich an das was Sie sagt. Der katastrophale Fehler in ihrem Denken. Die Wirtschaft ist komplett dem Umweltgedanken unterzuordnen. Die Kosten die für den Einzelnen entstehen bleiben dabei völlig unberücksichtigt. Wohnen wird durch bauliche Energiesparmaßnahmen völlig unerschwinglich. Autofahren ebenso, es soll sogar so sein, da man ja eh nicht mit dem Auto fahren soll. Und die Zuwanderung ist eine tolle Chance, die man doch nutzen soll. Und das Abschaffen sämtlicher Noten in den Schulen, ist das Mittel um das darniederliegende Bildungssystem zu retten.

H.C. Strache

Ganz anders dazu Heinz Christian Strache. Er ist authentisch, er weiß wovon er spricht. Und alle die ihn bisher nur aufgrund der Kritik an seiner Person in den Medien wahrgenommen und beurteilt haben, wurden eines Besseren belehrt.

H.C. Strache nimmt sich den Bedürfnissen der Bevölkerung an und er weiß aus eigener Erfahrung wie es um Wien steht. Er ist als einziger der Spitzenkandidaten in Wien geboren und aufgewachsen. Er kennt die Stadt also am Besten mit all ihren Schwächen und Stärken.

Gerade diese Diskussion zeigte einen vernünftigen und mit der Situation der Stadt vertrauten Politiker H.C. Strache. Es sollte auch dem letzten Gegner von H.C. Strache, nun bewußt geworden sein, daß sämtliche Kritik an seiner Person und auch den Positionen der FPÖ, reine Medienpropaganda zugunsten der regierenden Parteien, also Rot in der Stadt, sowie Rot Schwarz im Bund sind.

 

 

Themen dieser ATV Diskussion

Die Themen dieser ATV Diskussion waren ebenfalls allesamt Themen, die von der FPÖ vertreten und behandelt werden, da dies die Anliegen der Bevölkerung sind.

Die SPÖ hat dies jahrelang verschlafen, und die ÖVP kopiert nur noch die Aussagen der FPÖ und verpasst ihnen andere freundlichere Worte.

Behandelt wurden die Themen: Was macht einen echten Wiener aus.

Und gerade diese Einstiegsfrage wurde zur vollständigen Rehabilitation für Heinz Christian Strache. Welche Aufregung gab es über den Spruch: „Mehr Mut für unser Wiener Blut“ von der FPÖ zu Beginn dieses Wahlkampfes. Und gerade Maria Vassilakou, die diesen Spruch als Hetze, Rechtsextrem und Ausländerfeindlich bezeichnete, antwortete doch glatt auf die Frage: Was macht einen echten Wiener aus, mit der Antwort: Das Wiener Blut, die beste Melange die es gibt.

 

Sowie die Themen:

Integration, Islamisierung, Kriminalität und Sicherheit, Bildung, sowie Autofahren und Parkpickerl, und die SPÖ Mißwirtschaft und die verschiedenen Koalitionsmöglichkeiten in Wien.

Also alles Themen die von der FPÖ als wichtig aufgezeigt wurden, und bei denen die FPÖ Themenführerschaft hat, da Sie hier die Anliegen der Bevölkerung vertritt. Es zeigt sich das die anderen Parteien Rot, Schwarz, und Grün nur noch auf die FPÖ reagieren und verzweifelt versuchen, nun auch ihre eigenen Wähler mit diesen Themen zu halten. Doch der mündige Bürger und Wähler weiß genau, wer sich um diese Belange tatsächlich kümmert. Die FPÖ.

Rot und Schwarz versuchen nur mit schöneren Worten, die von der FPÖ geforderten Maßnahmen nun für sich selbst zu plakatieren, da Sie sehen, daß die FPÖ bei allen Wahlen der letzten Jahre wieder ordentlich zulegt. Glaubwürdig dabei beleibt einzig und alleine die FPÖ unter Heinz Christian Strache.

Integration - Islamisierung

Auch wenn man sich dessen bis jetzt noch nicht bewußt war, bei dieser Diskussion kam der Ernst der Lage tatsächlich zum Vorschein. Es ist keine Wahlkampfrhetorik der Freiheitlichen wenn Sie den Zustand beschreibt. Wenn auch Marek von der ÖVP davon spricht, daß es in Wien Bezirke gibt in denen kein einziges deutsches Wort mehr gesprochen wird, dann wird das auch stimmen. Daß es zu Parallelgesellschaften und Gegengesellschaften gekommen ist, die nicht mehr an das traditionelle Wien erinnern. Das die Islamisierung bereits in vollem Gange ist, und das die davon betroffene einheimische Bevölkerung dies aber gar nicht gut findet. Aber die verantwortlichen Politiker von Rot und Schwarz einerseits tatenlos (rot) zugesehen haben und andererseits (schwarz) dies auch noch durch das Hereinholen von billigen Arbeitskräften aus kulturfremden Ländern gefördert haben.

Kriminalität und Sicherheit

Erschreckend auch wenn man hört, wie die Kriminalitätsstatistik ausschaut, und wie wenig dagegen unternommen wird. 550 Wohnungseinbrüche in Wien jede Woche. 70.000 Einbrüche in ganz Wien pro Jahr, und dennoch wird bei der Polizei gespart. Eine Aufklärungsquote von 8 %. Kriminelle Banden, vorwiegend aus den ehemaligen Ostblockländern haben hier leichtes Spiel. Schon stichprobenartige Grenzkontrollen würden helfen. Aber dafür stehen keine Mittel zur Verfügung und keine zusätzlichen Polizisten um der steigernden Kriminalität Einhalt zu gebieten. Sogar offener Drogenhandel mitten auf der Straße in der U-Bahn und Parkanlagen, sind dermaßen weit verbreitet, daß die Polizei bereits tatenlos zusehen muß, weil Sie nicht genügend Personal von den verantwortlichen Politikern erhält.

Bildung

Und auch bei der Bildung geht es nur noch um die Integration von ausländischen Kindern. An den Schulen wird schon fast kein deutsch mehr gesprochen weil die einheimischen Kinder bereits in der Minderheit sind. Das Bildungsniveau sinkt ständig und auch hier wird laufend bei den Lehrern gespart. Schulklassen mit nur noch 1-2 einheimischen Kindern sind bereits Alltag. In Wien gibt es 50 Schulen, die in Containern untergebracht sind.

SPÖ Mißwirtschaft in Wien

Der Rechnungshofbericht über Wien zeigt die SPÖ Mißwirtschaft auf. Bauskandale die unglaublich sind. Alleine beim Pratervorplatz ein Verlust von 60 Millionen Euro. Beim Krankenhaus Nord eine Kostensteigerung von 30 Millionen, schon in der Planungsphase vor Baubeginn, und Hunderte Millionen beim Flughafen Wien.  Ebenso wird bekannt, daß die Stadt Wien insgesamt um 400 Millionen Euro zu viel an Gebühren bei allen Wienern verrechnet hat.

Die Stadt Wien hat ein Budget von 11 Milliarden Euro jährlich. Alle Oppositionsparteien kritisierten die SPÖ für die unglaubliche Verschwendung von Millionen von Euros. Alleine in diesem Jahr sollen 100 Millionen nur für Werbung zugunsten der Stadt und der SPÖ im Wahlkampf ausgegeben worden sein.

Autofahren und Parkpickerl

Auch hier scheiden sich die Geister. Die SPÖ hat uns ein Parkpickerl bis 22 uhr eingebrockt. Und dennoch finden wir keinen Parkplatz obwohl wir ihn bezahlen. Die Grünen wollen Autofahren noch teurer machen, um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erzwingen.

Koalitionen

In dieser Diskussion gab es wieder heftige Attacken zwischen den Kandidaten. Bürgermeister Michael Häupl und sein Herausforderer Heinz Christian Strache attackierten sich dieses Mal gegenseitig sehr heftig. Häupl bekräftigte einmal mehr mit Strache keine Koalition einzugehen. Worauf H.C. Strache konterte, Häupl wird nach dem Verlust der absoluten Mehrheit zurücktreten und neue gesprächsbereitere Personen werden in der SPÖ das Sagen haben. Sowie es bereits in anderen Bundesländern üblich ist, in denen die SPÖ bereits die Zusammenarbeit mit der FPÖ suche.

Häupl weigerte sich überhaupt über Koalitionen zu sprechen, da er alleine regieren möchte. Sowohl die Grünen und die ÖVP würden Häupl allerdings im Amt bestätigen um jeweils selbst Vizebürgermeisterin zu werden.

Es  zeigt sich also, daß die einzige Alternative zu Michael Häupl als Bürgermeister, nur Heinz Christian Strache von der FPÖ ist, da sich die Grünen und die ÖVP bereits darauf festgelegt haben, Michael Häupl das Weiterregieren zu ermöglichen.