Start 17. Hernals
23 | 02 | 2012
Hernals
Wien Wahl 2010 - Aktuelles

 

FPÖ-Hernals will schönere Geschäftsstraßen

Branchenmix mit Qualität  statt Ramsch und Spielsalons

 

Das traurige Ergebnis verfehlter SPÖ Wirtschafts- und Planungspolitik lässt sich am derzeitigen Zustand vieler Wiener Geschäftsstraßen ablesen: Ramsch- und Fetzenläden mit Ausräumungen über den ganzen Gehsteig, dubiose Lokale, Imbissbuden, deren Fettgestank die ganze Umgebung beeinträchtigt, Telefon- und Internetshops, Spielsalons, Wettbüros, Sexläden und dazwischen jede Menge geschlossener Geschäfte mit verschmierten Portalen – das ist in vielen Straßen der aktuelle Branchenmix.

 

Diese negative Entwicklung wie sie in der Hernalser Hauptstraße, der Ottakringerstraße oder der Kalvarienberggasse wahrzunehmen ist, geht nicht nur zu Lasten der Anrainer und Kunden,  sie ist auch äußerst nachteilig für unsere guten, alteingesessenen Unternehmen, die ihre Betriebe und Geschäfte viel Fleiß und Ambition in dieser immer schwieriger werdenden Situation  führen. Die vielen qualitätvollen Klein- und Mittelbetriebe stellen nicht nur das wirtschaftliche Rückgrad der Stadt dar, sie sind unverzichtbar als Arbeitgeber und für die Gestaltung der einzelnen Straßen, Plätze und Grätzl. Daher muss alles getan werden, um diese Unternehmen im Bezirk zu halten und ihnen dort das wirtschaftliche Überleben zu sichern!

 

Die Planungs- und  Verkehrspolitik, bei der die SPÖ in Hernals voll am Gängelband der Grünen hängt, heißt: Parkplatzklau, gezielte Schikanen für den Individualverkehr und Radwegwahnsinn. Kunden und Wirtschaftstreibenden brauchen gute Zufahrtsmöglichkeiten und Stellplätze. Gerade die Hernalser Wirtschaft kann nicht von der Laufkundschaft allein leben. Für die Kunden aus anderen Bezirken und aus den kaufkräftigen Stadtrandbereichen muss daher die Zufahrt möglich sein.

 

Der offensichtliche Schwund an Geschäften ist nach vielen Jahren ungehörter Appelle seitens der FPÖ-Bezirksfraktion, die seit der mutwilligen Zerstörung des Dornermarktes zu Beginn der 90er Jahre immer wieder gezielte Maßnahmen für Wirtschaft, Kunden und Stadtbild einfordert, auch der SPÖ aufgefallen. Allerdings, die Lösungsmaßnahmen sind dürftig. Das rot-grüne (oje!) Projekt „Lebendige Straßen“ hat in drei Wiener Geschäftsstraßen Einzug gehalten. So existiert nun ein Lokal in der unteren Hernalser Hauptstraße, dass mit sozio-kulturellen Projekten die Straße auf Vordermann bringen soll. 300. 00 Euro an Steuergeld wurde dafür locker gemacht. Die Aktionen erstrecken sich von Fotosafaris über Diskussionen mit Radio Afrika oder das Aufstellen von kleinen gelben Sesserln. Die FPÖ hat diesem Projekt ganz bewusst die Zustimmung verweigert.

 

 

Die FPÖ fordert vor und nach der Wien Wahl 2010 gezielte Maßnahmen. Dazu gehört eine wirtschafts- und kundenorientierte Verkehrspolitik, Schluss mit künstlichen Staus und Parkplatzklau, Schaffung von Stellplätzen und die  gezielte Ansiedlung von Frequenzbringern aus dem öffentlichen und halböffentlichen Bereich. Zur Erinnerung: es ist der SPÖ seit 15 Jahren nicht gelungen, aus dem Areal des „Hernalserhofes“, Hernalser Gürtel 1, etwas zu machen, viele Projekte - Umsetzung Null. Miese Lokale beeinträchtigen immer die Guten. Die FPÖ fordert daher strenge Auflagen bereits bei der Vergabe von Genehmigungen. Weiters regelmäßige und strikte Kontrollen der Lokale, deren Kunden oft durch Lärm und Verschmutzung und das Anpöbeln von Passanten für die Beeinträchtigung der Umgebung sorgen. Bei groben Mängeln und Verstößen gehören diese Lokale dauerhaft geschlossen. Die weitere Ansiedlung von Spiel- und Wettlokalen und Imbissbuden (Kebab)  muss unterbunden werden! Eine attraktivere Gestaltung und mehr Sauberkeit für den öffentlichen Raum tun not. Mit ein paar Pflanzenkübeln ist es da nicht getan. Seit mehr als 20 Jahren liegen unbeachtet Pläne in den Schubladen der roten Bezirksvorsteher. Umgesetzt wurden dafür der missglückte Dornerplatz mit dem Millionenflopp Klang-Ellipse und der „rote“ Elterleinplatz mit seiner hässlichen und teuren Bodengestaltung. Mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum! Bei Schmierereien und illegalem Plakatieren ist die Stadtverwaltung auf dem linken Auge blind. Grausliche anarchistische Beschmierungen privater und öffentlicher Objekte werden liebevoll zur Kunst erklärt. Die Verursacher der illegalen Plakatierungen werden einfach nicht zur Verantwortung gezogen. Die Verschandelungen sind nicht nur hässlich, es ist bekannt und erwiesen, dass der Weg von der Verwahrlosung Richtung Kriminalität oft nur ein kurzer ist. Daher muss hier entschlossen gegen die Verursacher aufgetreten werden.

Ist SPÖ ist in Hernals mit einer verfehlten Wirtschafts-, Verkehrs- und Planungspolitik gescheitert. Nur die politische Ablöse bei der Wien Wahl 2010 schafft hier Abhilfe.  Es muss endlich Schluss sein  mit rot-grünen Schmuddelprojekten!

 

Graffiti-Workshops bei Aktionstagen der Gebietsbetreuung in Hernals

Pfui! Die SPÖ fördert Schmierereien in Wien

 

Der Großteil der bemalten und besprayten Flächen im öffentlichen Raum sind nichts weiter als Schmierereien und damit purer Vandalismus. Aber wenn es um das Beschmieren von privaten und öffentlichen Objekten geht, ist die Stadtregierung auf dem linken Auge vollkommen blind. In den allerseltensten Fällen geht es um künstlerische Gestaltung, in der Regel verunstalten anarchistische Parolen den öffentlichen Raum.

Bestes Beispiel: der so genannte Kulturverein Einbaumöbel in den Stadtbahnbögen Richtung Michelbeuern. Von dieser „Kulturstätte“ zieht sich eine Spur grauslichster Beschmierungen in die Umgebung.

Nicht genug, dass man die Schmierer ihre Vandalenakte ungehindert ausüben lässt, werden nun im Rahmen der aus Steuergeldern finanzierten Aktionstage der Gebietsbetreuung auch noch Graffiti-Workshops abgehalten und wie hier in Hernals durch SPÖ-Bezirksvorsteherin tatkräftig unterstützt. Die Besitzer künftig versprayter Hauswände werden ihr dafür bestimmt dankbar sein. Denn Wo, so muss man fragen,  werden die Jugendlichen später ausüben, was sie in den Workshops gelernt haben? Sicher nicht in den elterlichen Wohnzimmern  sondern an den Flächen im öffentlichen Raum!

Wien strotzt bereits jetzt von beschmierten Wänden, es ist daher im höchsten Maße verantwortungslos, dieses auch noch mit Steuergeldern anzuheizen. Für Jugendliche gibt genug andere Formen, sich künstlerisch auszudrücken.

Die extrem schlechten Umfragewerte für die SPÖ bei den Jungwählerinnen und Jungwählern führt nun ganz offensichtlich dazu, dass man sich krampfhaft bemüht, „auf jugendlich zu machen“ und dabei aufgrund des mangelnden Zugangs zu jungen Menschen und ihrer Welt das Terrain der Legalität und des guten Geschmackes verlässt.

Die Anleitung, unsere Stadt noch mehr zu beschmieren schlägt in die gleiche Kerbe.

Hand in Hand mit den von der SPÖ liebevoll als „künstlerische Ausdruckform“ bewerteten Beschmierungen gehen die illegalen Plakatierungen auf diversen Objekten. Es gibt keinen Stromkasten, kaum einen Mast, der nicht zugekleistert ist. Für die aufwändigen Reinigungsaktionen müssen dann die Steuerzahler aufkommen. Auch hier scheut man sich seitens der SPÖ-Stadtregierung, die Verursacher  zur Verantwortung zu ziehen.

Denn eines ist sicher: Von der Verschandelung des öffentlichen Raums zur Verwahrlosung und weiter zur Kriminalität ist es oft nur ein kleiner Schritt. Die FPÖ fordert vor und nach der Wien Wahl 2010 nachdrücklich, diese Vandalenakte abzustellen statt sie auf Kosten der Steuerzahler noch zu fördern.