Start SPÖ
23 | 02 | 2012
SPÖ
Parteien - SPÖ

 

Wahlkampfauftakt der SPÖ Wien in der Wiener Stadthalle

Die Wiener Stadthalle war doch recht gut gefüllt mit den herbeigelaufenen SPÖ Funktionären. Doch richtige Stimmung kam bei dem Wahlkampfauftakt während der gesamten Veranstaltung nicht auf. Zu verkrampft war die Stimmung, zu geplant der Ablauf, ein Muß-veranstaltung, weil schon wieder eine Wahl ansteht und man sich der Bevölkerung zu stellen hat. Unangenehm für die SPÖ die am liebsten die Alleinregierung auf Lebenszeit gepachtet hätte.

Bundeskanzler Werner Faymann



Bundeskanzler Werner Faymann durfte Stimmung  für seinen Freund und Förderer Micheal Häupl machen. Werner lobte seinen Du-Freund Michael, wie toll er doch sei, welch wunderschöne Stadt Wien doch ist. Und das der Michael sich durch Nichts aus der Ruhe bringen lässt.

Und wie sich die SPÖ doch für die kleinen Leute einsetzt, und die SPÖ sich bei den anstehenden Steuererhöhung nach der Wien Wahl 2010, sicher nicht von der ÖVP über den Tisch ziehen lässt, den für die verursachte Krise sollen auch die Verursacher zahlen, und nicht die eigenen Wähler und die Ärmsten der Armen. Der schwarze Peter der Steuer und Gebührenerhöhungen soll also doch gefälligst wieder zur ÖVP zurückwandern.

Bürgermeister Michael Häupl





Dann ergriff der ruhige amtierende Bürgermeister Michael Häupl das Wort. Und schon war es vorbei mit seiner Ruhe, die auch als Überheblichkeit ausgelegt werden könnte. Außer allgemeinen Floskeln, und Lobpreisungen wie gut die Stadt doch von der SPÖ Regierung verwaltet werden würde, war nicht sehr viel von den Vorstellungen der SPÖ zu hören.

Michael Häupl ging gleich in einen Rundumschlag gegen den politischen Gegner über. Zuerst durfte sein Herausforderer um den Bürgermeister Heinz Christian Strache daran glauben. Dann began Häupl über seine Lieblingsfeinde in der ÖVP herzuziehen. Hier durfte Fritz Neugebauer Vorsitzender der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, 2. Nationalratspräsident und Nationalratsabgeordneter, also Vielfachfunktionär  der ÖVP daran glauben, dem er gleich jeglichen Hauch auch nur den Ansatz von einer leichten Intelligenz absprach. Auf Christine Marek, sein direktes gegenüber in der ÖVP Wien, ging er überraschen kaum ein, auch ihm scheint Sie zu bedeutungslos zu sein, um sehr viele Worte über sie zu verlieren.

Die Lieblingsphrase des seit 16 Jahren selbstherrlich regierenden Bürgermeisters Michael Häupl ist die Erwähnung, daß Wien nun doch schon zum zweiten Mal als die lebenswerteste Stadt aller lebenswerten Städte bezeichnet wurde. Und wenn er mit seinen internationalen Besuchern, vom Ringturm auf die Stadt schaut, ihm doch alle sagen wie schön doch diese Stadt von oben ist, und das man hier (vom letzten Stock im Ringturm) doch gar nichts von einer Krise sieht.

Natürlich ist Wien eine wunderschöne Stadt. Vor allem für die die es sich leisten können und in ihren noblen Wohngegenden, aber schon gar nichts von den Alltagsproblemen der Bevölkerung mitbekommen. Aber das Wien eine traditionsreiche Stadt ist hat schon überhaupt gar nichts mit der SPÖ zu tun. Dazu gibt es Wien schon zu lange.

FPÖ Themen bei der SPÖ

Bemerkenswerter Weise, sieht man auch bei dieser SPÖ Wahlkampfveranstaltung, wie sehr es doch die FPÖ um Heinz Christian Strache geschafft hat den Wahlkampf zu dominieren. Zeigen bereits die internen Umfragen der SPÖ einen Erdrutschsieg der FPÖ bei der Wien Wahl 2010 ? Hauptthema bei dieser SPÖ Wahlkampfveranstaltung war eindeutig die FPÖ und die von der FPÖ vorgegebenen Thema. Besser formuliert, die Themen, die die Bevölkerung am meisten bewegen und nur von der FPÖ vertreten werden.

Also sind wir wieder bei der Zuwanderung angelangt:

Wir müssen zusammenleben. Punkt. Ob wir wollen oder nicht. Und wir müssen uns alle lieb haben. So lautet die Antwort der SPÖ auf die von vielen kritisierte Massenzuwanderung. Sich also einfach wohlfühlen, wenn der Urlaub zu einem nachhause kommt. Ist doch gut, dann muß man nicht mehr in die Ferne fahren. (Fortsetzung folgt)

 

Bürgermeister Michael Häupl und die SPÖ

Bürgermeister Michael Häupl und die SPÖ werden zunehmend nervöser vor der Wien Wahl 2010. Dies sieht man bereits an der Wortwahl des amtierenden Bürgermeisters Michael Häupl, indem er seinen Herausforderer Heinz Christian Strache als „dummen Menschen“ bezeichnet und Fritz Neugebauer Gerwerkschafter von der ÖVP als völlig fern von auch nur einem Hauch von Intelligenz zu sein.

Harte politische Auseinandersetzungen hin oder her. Den Gegner als niveaulos zu bezeichnen und dann selbst auf tiefstem Level zu schimpfen sucht doch seinesgleichen.



Meinungsumfragen

Obwohl die Meinungsumfragen in den letzten Jahren jeweils am Wahltag Lügen gestraft wurden, scheinen die Meinungsumfragen für die Wien Wahl 2010 nun nicht mehr von den Regierungsparteien über die Maßen geschönt zu sein. Oder doch noch ?

Auf jeden Fall sagen die aktuellen Meinungsumfragen einen Verlust aller Parteien voraus. Einzige Ausnahme ist die FPÖ, die mit einem hohen Zugewinn rechnen kann. SPÖ. ÖVP und Grüne werden Stimmen verlieren.

Hier ist auch der Grund für die Rundumschläge der SPÖ gegen die ÖVP zu sehen. Da die SPÖ bei der letzten Wien Wahl mit einem Stimmenanteil von knapp unter 50 %, nur aufgrund der Mandatsverteilung auf über 50 % an Mandaten kam, ist auch nur der geringste Verlust an Stimmen, dem Ende der absoluten Mehrheit für die SPÖ gleichzusetzen.

Hier ist auch der Grund für die Unruhe in der SPÖ. Man mag sich sogar nicht mit der Vorstellung einer Koalition anfreunden. Oder sogar den absoluten Machtverlust vor Augen haben.

Wenn alle anderen Parteien immer wieder mit den gleichen Argumenten auf die SPÖ zielen, dann wird offensichtlich was Wahres dran sein.

planlose Misswirtschaft

Vor allem wird die planlose Misswirtschaft kritisiert, die sich in millionenschweren Verlust in diversen Projekten manifestiert. z.B der Pratervorplatz und das Skylink Debakel.

Am Beispiel Prater, zeigt sich die verantwortungslose Haltung der SPÖ bei der Millionenverluste als Investitionen in die Zukunft und in Arbeitsplätze dargestellt werden. Eines der Lieblingszitate der jeweiligen Vizebürgermeisterinnen, die es dann in der Öffentlichkeit für den Bürgermeister zu verantworten haben.

Der Bürgermeister Michael Häupl 

SPÖ: Als amtierender Bürgermeister ist Michael Häupl Spitzenkandidat der SPÖ. Michael Häupl ist seit 1994, also seit 16 Jahren Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien. Gerade diese lange Zeit als amtierender Bürgermeister und die mangelnden Erfolge während dieser Amtszeit und die sich verschlechternden Lebensbedingungen in der Stadt sorgen für immer größeren Unmut in der Bevölkerung.

Michael Häupl studierte Biologie und Zoologie an der Universität Wien. Schon zu Studienzeiten war er politisch im Verband Sozialistischer Studenten aktiv und auch deren Vorsitzender. Bevor Michael Häupl Bürgermeister wurde, war er Wiener Gemeinderat, Stadtrat und Landesrat für Umwelt und Sport. Sein Lebenslauf zeigt keine Tätigkeit in der Privatwirtschaft auf.